Turn- und Sportverein Widukindland e.V.

Am vergangenen Wochenende war ich mal wieder bei Jonas zu Besuch.
Sinn und Zweck des besuches war, mal etwas zusammen zu trainieren. Auch wenn man mich auf einem Rennen höchstens hinter Kamera sieht, habe ich trotzdem Spaß am Mountainbiken.
Was soll ich sagen. Drei Tage können ganz schön kurz sein.
Für den ersten Tag entschieden wir uns, in den Berliner Müggelbergen den örtlichen offiziellen Mountainbikestrecke zu besuchen, um dort etwas Fahrtechnik zu üben. Hier haben wir speziell ein Augenmerk auf die richtige Haltung und Kurventechnik gelegt.
Das klappte zum Schluß schon sehr gut. Auch wenn man es nur zum Stylen braucht, Tiefer ging hier nicht mehr.

Ausgepowert ging es zurück unter die Dusche und in den Biergarten.

Der zweite Tag sollte etwas entspannter werden. Geplant war am See bischen Airtime zu üben. Doch es kam alles anders. Es stellte sich heraus, das in Potsdam ein Lake Jump Contest stattfinden sollte.
Ob wir nun mit dem Rad über eine kleine Rampe in örtlichen See springen und Tricks üben, oder ob wir eine Nummer größer wählen und über eine etwa 6m hohe Rampe in die Havel springen, war uns egal. Getreu der Redewendung "Go big or Go home", entschieden wir uns am Samstag nach Potsdam an die Havel zu fahren. Auch wenn die Landung zum Schluß immer im See relativ weich landete, war ich hier raus. Airtime ist nicht meins.
Angekommen in Potsdam mussten wir schon etwas schlucken. Sechs Meter von der Absprungkante bis zum Wasser waren schon ordentlich. Durch den Schwung kommen noch einmal locker 4 Meter dazu, die man einfach nur in die Luft katapultiert wird. Egal. Wir waren hier, ich wollte Fotos und Jonas wollte das mal ausprobieren. Insgesamt waren eine Handvoll Profis dabei, die den Jungs mal gezeigt haben, was alles so bei einem Lake Jump Contest dieser Größe geht. Die Spitze des Berges war ein Inline Skater, der sich waghalsig die Rampe runtergestürzt und absolute Top Kunststücke gezeigt hat.
Tosender Applaus vom Publikum brachte die Stimmung zum Kochen. Alles in Allem, ein sehr gelungener Tag mit richtig viel Spaß und tollen Leuten!

Am dritten Tag schraubten wir unser Pensum etwas zurück. Es ging zum örtlichen See etwas schwimmen. Was darf natürlich nicht fehlen? Na klar. Die selbst gebaute Rampe im Kleinformat für den See.
Neben Schwimmen konnten wir uns nicht zurück halten. Jonas wollte seine Tricks verbessern.
In Kombination mit etwas Schwimmen und Spaß haben, was es ein wirklich gelungener Tag.

Fazit:
Ich habe meine Haltung auf dem Bike und meine Kurventechnik wieder etwas aufgefrischt, Jonas ist sicherer in der Airtime geworden und wir hatten alle eine Menge Spaß. :-)

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Tiefer geht nicht. Jonas beim Kurven austesten

 

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 Lake Jump am kleinen Stienitzsee (Jonas übt grad den Motowhip)