Turn- und Sportverein Widukindland e.V.

Trainingseinheit in Norwegen

In diesem Jahr entschied ich mich, mal wieder eine kleine Trainingseinheit ausserhalb meiner üblichen Spots zu nehmen. Es ging für 14 Tage mal wieder in das Ski- und Bikegebiet Hafjell. Etwa 15 km von Lillehammer / Norwegen entfernt.
Mit dabei war Linus. Mit 17 Jahren unser jüngster Biker.

Bereits im Vorfeld hatte ich mir einige Ziele gesetzt.
Ich wollte sicherer und damit auch schneller werden. Bereits im vergangenen Jahr konnte ich mich überwinden, schwierige Wurzel- und Steinpassagen ohne Probleme zu meistern. Dieses Jahr wollte ich noch einen drauf setzen. Auf dem Plan standen nun verblockte und steile Trails.
Dank unserem Guide und Fahrtechniktrainer Thomas konnte ich alle meine Ziele erreichen. Das Grinsen im Gesicht sagt alles, wenn man von Mal zu Mal sicherer und schneller wird.

Aber auch Linus hatte seinen Spaß.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte er sich langsam an die Streckenverhältnisse gewöhnen und langsam Gas geben.
Eine kleine Unachtsamkeit, verbunden mit einem Sturz, bremste die Euphorie. Zum Glück ging nur etwas Material kaputt. Mal abgesehen, von ein paar kleinen Kratzern.

In den drei Bikefreien Tagen konnten wir uns etwas von den Strapazen erholen und die Bikes wieder flott machen. Bremsen neu befüllen und entlüften, Reifen erneuern, waschen, fetten und für die nächsten vier Biketage vorbereiten.
Wer immer noch nicht genug Action hatte, konnte sich an einem der zahlreichen Alternativprogrammen austoben.
Ich entschied mich für die Mountainraftigtour und, zusammen mit Linus, für das Wandern im Randane Nationalpark.

Mountainrafting war echt der Hammer. Hier war Teamarbeit gefragt. OK. Das Wasser war etwas kalt. Dennoch ließen wir es uns nicht nehmen, zusammen mit unserem Guide die Sicherheitsvorschriften mal auszuprobieren.
An einer seichten Stelle hielten wir an und sprangen in das glasklare und gefühlt eiskalte Bergwasser. An anderer, wilderer, Stelle stellten wir unser Boot so gegen die Welle, das wir gefühlt senkrecht in der Luft standen. 
Zum Schluß meinte unser Guide zu uns, ob wir nicht mal das Boot kentern lassen wollten. :-)
Gesagt, Getan lagen wir alle im Wasser - was für eine Gaudi :-)
Nachdem wir nun 14 km Flußabwärts zurück gelegt hatten, gings zurück, wo uns warme Kartoffelsuppe mit Tee erwartete.

Sagen wir so. ich würde es wieder machen ...

Die nächsten 4 Biketage standen im Zeichen der Festigung des Erlernten. Linienwahl und das Meistern von verblockten steinigen und wurzeligen Passagen stand auf dem Plan. Denn Übung macht den Meister!

Alles in Allem konnte ich da anknüpfen, wo ich im letzten Jahr aufgehört hatte. Ich bin super zufrieden. Bei uns ist alles heile geblieben.

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