Turn- und Sportverein Widukindland e.V.

Mountainbiken ist eine Sportart die kaum facettenreicher sein könnte. Von den durchgeknallten, draufgängerischen Downhillern, denen kein Sprung zu hoch und keine Geschwindigkeit zu schnell sein kann, über die drahtigen durchtrainierten Cross-County-Fahrern wie man sie unlängst bei Olympia erleben konnte, bis hin zu dem Biker, der locker durch den Wald radelt, bietet dieser Sport einfach jedem einen Spielplatz zum austoben und entspannen. Was sie alle verbindet ist der Spaß an Sport im Freien, die Suche nach immer neuen Herausforderungen und die Liebe zur Natur.

Seit September 2012 bietet der TSV eine Radsport-Abteilung im Bereich Mountainbiking an, die Interessierten den Einstiegt in diesen spannenden Sport ermöglicht. Dabei muss niemand Angst haben über- oder unterfordert zu werden, denn die Touren durch den Teutoburger Wald können so vielseitig an die Gruppe angepasst werden, dass jeder seinen Spaß haben kann. Die beiden Guides, Frank und Daniel, fahren seit vielen Jahren im Teuto durch die Wälder und kennen fast jeden Meter. Einzige Voraussetzung für den Einstig ist ein stabiles und funktionierendes Fahrrad, einen Helm, ein bisschen Mut und vor allem Zeit und Freude an der Natur.

 

MountainBiking

 

Die geführten Touren finden wie unter Training angegeben statt.

Die Touren finden natürlich auch im Winter(mit Beleuchtung) statt. Denn zum Mountainbiken gibt es kein schlechtes Wetter.

Für Fragen und Wünsche stehen die Übungsleiter jederzeit zur Verfügung


 

Hallo liebe Leute.

wir haben lange nichts mehr von uns hören lassen.
Das liegt in einem daran, das es im Winter bei uns immer etwas ruhiger zugeht.

Die Zeit haben Daniel und ich genutzt, um weiter an unserer Fahrtechnik zu feilen. 
Statt im Regen und Kälte hier mit dem Rad unterwegs zu sein, haben wir uns entschlossen, einen kleinen Bikeurlaub zu machen.
Im Januar schnappten wir kurzer hand unsere Bikes, packten unsere Koffer und flogen für 2 Wochen nach La Palma (Kanaren). Bei rund 20 Grad und viel Sonne war es das perfekte Training zur Vorbereitung auf die kommende Saison. Allerdings hat uns La Palma auch einiges abverlangt, aber auch mit echt schönen Momenten überrascht.

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Zurück in heimischen Gefilden ging es weiter mit der Vorbereitung auf die Rennsaison im Downhill Cup.

Am vergangengen Wochenende startete der Saisonauftakt mit dem ersten Rennen des Super Gravity NRW Cup im Skigebiet Olpe / Fahlenscheid.

Man möchte meinen, das mit fast 20 Grad, die Temperaturen der vergangenen Woche ein frühlingshaftes Rennen versprechen.
Ja. Das war es. Der April hat sich von seiner Besten Seite gezeigt. Sonne - Regen -Sonne - Schnee - Hagel - nochmehr Schnee - Sonne. Wie heisst es doch so schön: Der April macht, was er will.

In der Tat. Die Jungs hatten alle Hände voll zu tun, sich den so schnell wechselnden Bedingungen anzupassen. Und das, wo die Strecke, mit einer Bestzeit von 1:28 Min, eine der kürzesten ist, gab es innerhalb einer Abfahrt, den Wechsel von Sonne auf Schnee oder Regen.

Ich selber war zwar nur als Fotograf mit dabei, muss aber sagen, Hut ab vor den Leistungen, welche die Sportler vollbracht haben. 
Viele der Sportsfreunde, mit denen ich gesprochen hatte, hatten lediglich das Ziel, ihren Rennlauf "Safe" runterzubringen. Das bedeutet nichts anderes, als das sie nur heile unten ankommen wollten.
bei den Streckenbedingungen kann es gut nachvollziehen, das die Meisten auf ihren zweiten Rennlauf verzichtet hatten, sofern der erste Lauf zufriedenstellend verlaufen war.
Einige sind erst gar nicht mehr angetreten. Darunter auch Max, einer unserer Sportler. Verständlich. Gesundheit geht nun mal vor.

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Nunja. Es wird wieder kalt. Was bedeutet das für uns?

Spontan geht es über Himmelfahrt wieder für ein paar Tage nach Italien. Diesmal zieht es uns zum Gardasee, wo aktuell das größte Bikefestival Europas stattfindet.
OK. Einen kleinen Hintergedanken haben wir dabei schon. ;-)
Wie schon angekündigt, wird Daniel ab Anfang Mai für den Reiseveranstalter Frosch Sportreisen bis Ende Juli Mountainbike begeisterte rund um den Gardasee guiden.
Das machen wir uns zu nutze und begleiten ihn auf seinen Trip und lassen uns schon einmal von seinen Guiding Qualitäten dort vor Ort überzeugen. ;-)

Bis dahin macht es gut!

 


Der Winter hat sich in dieser Saison echt Zeit gelassen. Zur Freunde von uns.
Dennoch hat er es geschafft, sich durchzusetzen. 

Ich gebe ja zu. Biken im Schnee liebe ich über alles. Leider ist es aber eher Eis als Schnee. Somit muss das Bike einfach mal im Keller stehen bleiben - der Gesundheit zu liebe.

Wir wollen aber dennoch aufs Rad. :-)
Deshalb geht es in 2016 schon früh ins Trainingslager. Es führt uns diesmal auf die Kanarischen Inseln. Genauer gesagt, geht es für 2 Wochen nach La Palma.
Dort erwarten uns angenehme sonnige 23 Grad, schöne Trails in allen Schwierigkeitsgraden, vor allem aber Spaß und etwas Training für die bevorstehnde Saison.

Bis dahin - Ride On! 


 

Die Saison ist zu Ende. Das kalte, nasse Wetter hat bei uns einzug gehalten.
Auch wenn uns Wind und Wetter nicht viel ausmacht, wird es etwas weniger mit dem Radfahren.

Allerdings gibt es aktuell noch zwei Termine:

29.11.15 13:00 Uhr Adventstour ab Kaffee Partner
05.12.15 10:30 Uhr Nikolaustour ab Tecklenburg (etwa 10 uhr ab Ledde)

Weitere Termine entscheiden wir spontan (etwa 1-2 Tage vorher). Jenachdem, wie das Wetter ist.

 


Am vergangenen Wochenende war ich mal wieder bei Jonas zu Besuch.
Sinn und Zweck des besuches war, mal etwas zusammen zu trainieren. Auch wenn man mich auf einem Rennen höchstens hinter Kamera sieht, habe ich trotzdem Spaß am Mountainbiken.
Was soll ich sagen. Drei Tage können ganz schön kurz sein.
Für den ersten Tag entschieden wir uns, in den Berliner Müggelbergen den örtlichen offiziellen Mountainbikestrecke zu besuchen, um dort etwas Fahrtechnik zu üben. Hier haben wir speziell ein Augenmerk auf die richtige Haltung und Kurventechnik gelegt.
Das klappte zum Schluß schon sehr gut. Auch wenn man es nur zum Stylen braucht, Tiefer ging hier nicht mehr.

Ausgepowert ging es zurück unter die Dusche und in den Biergarten.

Der zweite Tag sollte etwas entspannter werden. Geplant war am See bischen Airtime zu üben. Doch es kam alles anders. Es stellte sich heraus, das in Potsdam ein Lake Jump Contest stattfinden sollte.
Ob wir nun mit dem Rad über eine kleine Rampe in örtlichen See springen und Tricks üben, oder ob wir eine Nummer größer wählen und über eine etwa 6m hohe Rampe in die Havel springen, war uns egal. Getreu der Redewendung "Go big or Go home", entschieden wir uns am Samstag nach Potsdam an die Havel zu fahren. Auch wenn die Landung zum Schluß immer im See relativ weich landete, war ich hier raus. Airtime ist nicht meins.
Angekommen in Potsdam mussten wir schon etwas schlucken. Sechs Meter von der Absprungkante bis zum Wasser waren schon ordentlich. Durch den Schwung kommen noch einmal locker 4 Meter dazu, die man einfach nur in die Luft katapultiert wird. Egal. Wir waren hier, ich wollte Fotos und Jonas wollte das mal ausprobieren. Insgesamt waren eine Handvoll Profis dabei, die den Jungs mal gezeigt haben, was alles so bei einem Lake Jump Contest dieser Größe geht. Die Spitze des Berges war ein Inline Skater, der sich waghalsig die Rampe runtergestürzt und absolute Top Kunststücke gezeigt hat.
Tosender Applaus vom Publikum brachte die Stimmung zum Kochen. Alles in Allem, ein sehr gelungener Tag mit richtig viel Spaß und tollen Leuten!

Am dritten Tag schraubten wir unser Pensum etwas zurück. Es ging zum örtlichen See etwas schwimmen. Was darf natürlich nicht fehlen? Na klar. Die selbst gebaute Rampe im Kleinformat für den See.
Neben Schwimmen konnten wir uns nicht zurück halten. Jonas wollte seine Tricks verbessern.
In Kombination mit etwas Schwimmen und Spaß haben, was es ein wirklich gelungener Tag.

Fazit:
Ich habe meine Haltung auf dem Bike und meine Kurventechnik wieder etwas aufgefrischt, Jonas ist sicherer in der Airtime geworden und wir hatten alle eine Menge Spaß. :-)

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Tiefer geht nicht. Jonas beim Kurven austesten

 

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 Lake Jump am kleinen Stienitzsee (Jonas übt grad den Motowhip)

 


Rennbericht vom Citydownhill in Augustusburg
by Jonas


Relativ kurzfristig entschied ich mich am Sonntag noch beim DrahtX City downhill in Augustusburg mitzufahren und mich nachzumelden. Die 50 Startplätze waren auch relativ schnell vergriffen.
Sonntag früh um 7uhr hieß es Abfahrt. Zu dritt und drei Stunden später, kamen wir in Augustusburg an. Angemeldet und erstmal gleich den Tag mit einer Fahrt auf der Sommerrodelbahn fröhlich, mit viel Spaß und Lockerheit eingeleitet. Denn immerhin war es mein erster City Downhill und ich hatte etwas Respekt vor dem Unbekannten.

Der anschließende Trackwalk, wo die Sportler sich die Strecke zu Fuß anschauen, brachte eine recht einfach gestaltete Strecke zum Vorschein. Die zu überwindenen Hindernisse versprachen schon einmal viel Spaß.
Vor einem Sprung hatte ich allerdings so viel Respekt, dass ich mich entschied, ihn auszulassen. Da mir das Risiko eines Sturzes zu groß war und sauber durchkommen wollte ;-)
Immerhin stand der Spaß im Vordergrund.

Erster Lauf:
Lief sehr gut. Überall gut durchgekommen und immer kontinuierlich "Kette" gegeben um mir einen Puffer rauszufahren, weil ich ja den einen Drop nicht fahren wollte. Der Drop hatte einen 4,5m lange Distanz bis zur Landung und der Höhenunterschied betrug 3m.
Das untere kleine Waldstück lag mir sehr gut, wo ich wieder Zeit gut machen konnte.

Zweiter Lauf:
Lief ebenfalls sehr gut. Kam aber noch besser. Vom Start los und nahm eine noch bessere Linie. Unteres Waldstück klappte wieder fabelhaft. Doch auf der letzten Grade rutschte ich beim reintreten von der Pedalen ab und verlor leider etwas Zeit.

Unter'm Strich sicherte ich mir von 50 Fahrern den 20. Platz, womit ich sehr zufrieden war.
Immerhin war das mein erster City Downhill was mich positiv auf weitere city Downhill Rennen einstimmen ließ.

 


Max war am vergangenen Wochenende (27./28.6.) bei der Deutschen Meisterschaft im Downhill im gemütlichen Örtchen Todtnau (Südschwarzwald)

Mit dabei, Evo Drinks. Einer von Max seinen Sponsoren, führte mit dem 17-jährigen ein kleines Interview.

EvoDrinks:
Du warst vergangenes Wochenende für den Start bei den Deutschen Meisterschaften im Downhill gemeldet. Wie hast Du Dich auf dieses Event vorbereitet?

Max:
Genau, auf die letzte Minute bekam ich doch noch ein Startplatz durch den BDR (Bund Deutscher Radfahrer). Im Grunde konnte ich mich nicht großartig vorbereiten, da ich mit der Genessung meiner Zerrung in der Schulter beschäftigt war und so vor der deutschen Meisterschaft nach Willingen nur 1 Mal zum fahren kam.

EvoDrinks:
Wie war dein Gefühl bei der Anreise ?

Max:
Ich war sehr motiviert und ging ganz entspannend zur DM. Bei Anreise stieg und stieg die Freude die Strecke richtig runter zu „ballern“

EvoDrinks:
Dann kam für dich ja leider das frühe aus, du konntest nicht mal mehr an den Start gehen. Was war da passiert ?

Max:
So ist es, ein sehr frühes aus. Am Freitag ging ich wie gessagt mit einem super Gefühl ins Training und war top motiviert. Ich setze mich in den Lift und fuhr hoch. Als ich am start mein Shuh einclickte un dich losfuhr machte es auf einmal „knack“. Ich kam nicht mehr in den Click rein und fuhr die erste Sektion uneingeklickt. Mein Meine Cleats hingen an meinen Pedalen mit der vorderen abgebrochen Sohle. Ich fuhr damit runter. Doch beim weiterfahren merkte ich immer mehr wie meine Schulter anfing zu schmerzen. An Sprüngen konnte ich nicht mal abspringen, da ich keine Kraft hatte. Und wenn ich dann mal abhob fühlte es sich, wie das erste Mal in der Luft an. Unten angekommen. Entschied ich mich erstmal aufzuhören. Mir tat die Schulter den ganzen Tag mehr weh. So wurde mich klar das ich die DM knicken konnte.

EvoDrinks:
Welche Schlüsse kannst du für dich aus diesem Wochenende ziehen?

Max:
Das ich meine Schulter erstmal genese und es ganz ruhig angehen lassen, da ich letztes Jahr schon Probleme mit meiner Schulter hatte.

EvoDrinks:
Es geht jetzt fix für dich weiter. Die Bayerischen Mesiterschaften stehen an diesem Wochenende an. Wie bereitest du dich am besten auf das Event vor,wenn nur eine Woche dazwischen ist ?

Max:
So war es geplant. Doch nach diesem Wochenende werde ich denke ich nicht an der Bayerischen Meisterschaft antreten können. Leider! Da ich ich mich sehr freute auf dieses Event.

 


Seit diesem Jahr können wir zu unserer Mountainbikeabteilung zwei neue Mitgleider zählen.
Die Beiden, Jonas und Max, sind seit mehreren Jahren aktiv im Mountainbikegeschäft tätig. Das Besondere daran, neben den Touren, welche wir regelmäßig durchführen, sind die beiden in der Downhillszene bereits eine Größe und haben sich dort einen Namen erarbeitet.

Jonas, 19 Jahre jung, fährt seit dem 3. Lebensjahr Motocross und ist seit 3 Jahren im Downhillsport unterwegs. Bis letztes Jahr hat Jonas sich auf den sogenannten local Races immer in den Top 10 gehalten. Im Letzen Jahr kam der Sprung in die nationale Rennszene, wo er beim RDC in Steinach direkt Platz 19 in der U19 einstieg.
Seit diesem Jahr startet Jonas in der Klasse „Men“ und konnte sich damit gut im Mittelfeld plazieren.

Durch sein Engagement hat Jonas es in kürzester Zeit geschafft, zahlreiche und vorallem namhafte Sponsoren für sich zu gewinnen, die ihn über die Saison hin in allerhinsicht unterstützen.
Besonderen Dank geht hier an:
GIANT Bicycles - für das Rad
MFS Zweiradtechnik - für den Service
DVO Suspension - für die Fahrwerkskomponenten
OBG - für das Rennoutfit und Lifestyle Stuff
Ortema - für die Protectoren
Fotografie DieDreiBeiden.com - für die Bilder
und noch einige mehr ...

... und natürlich die ganze Familie, die sicherlich den Größten Anteil an Unterstützung bietet.

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Max, 17 Jahre jung, fährt seit vielen Jahren aktiv Enduro Touren und nimmt seit über 4 Jahren aktiv am Renngeschehen im Downhill teil.
Max konnte sich in den letzten Jahren in der Klasse Hobby U17 mehrfach in der Top 10 platzieren. Seit diesem Jahr fährt Max in der Lizenzklasse U19 und konnte hier schon bei über 7 Rennen sein Können mit Top 10 und zwei Podiumsplätzen unter Beweis stellen.

Auch Max konnte sich den ein oder anderen Sponsor erarbeiten.
Besonderen Dank für die Unterstützung geht hier besonders an:
- Evolution Drink - für immer genügend Energie
- GIANT Bicycle - für das Rad
- Zweirad Elferink - für den technischen Support
- BELL Helmets - Head Protection
- SR Suntour - Bikeparts
- Acros - Bikeparts
- Amplifi - Protection
- BenLee - Lifestyle Clothing
- Lupine - für immer gutes Licht auf dem Trail
- Fotografie DieDreiBeiden.com - für die Bilder
- und noch viele mehr ...

Natürlich gilt auch besonderen Dank seiner Familie, welche ihn in allen Belangen tatkräftig unterstützt.

... Bild folgt ...

 


Samstag Morgen, gegen 10 Uhr, ging es in Richtung Winterberg. Also hieß es 6 Stunden Auto fahren.
Wir kamen gegen 16 Uhr in Winterberg an dann hieß es anziehen und Training fahren. Ich brauchte eine ganze weile um die Strecke in den Kopf zu bekommen. Samstag abend ging es dann nochmal kurz durchs Fahrerlager um mir die Ausmaße des Abrisses anzuschauen. Abschließend ging es dann ins Bett sodass ich pünktlich um 7 Uhr morgens zum Training fahren konnte.
Sonntag morgen lief das Training sehr gut! Die Strecke lag mir nach und nach immer mehr! Gegen Mittag hatte ich dann die Chance mit Cedric Gracia einen Trackwalk zu machen was mir sehr half da er mir einige Pro Lines zeigte die ich vorher im Training nicht sah! Wir hatten eine menge Spaß und konnten viel quatschen.

Sonntag nachmittag ging ich ganz entspannt in den Seeding Run da es nur darum ging, eine Zeit runterzufahren. Daher war es eher ein locker, spaßiges Rollen. Somit kam eine Zeit von 2:18 min zustande und ein 85. Platz worüber ich mir keine Gedanken machte, da ich Spaß hatte und zuversichtlich auf das Finale am Sonntag blickte.

Sonntag früh, um 7 Uhr, ging es nochmal zum Training, wo ich richtig Bock aufs Fahrrad fahren hatte. Mir lag die Strecke sehr gut. Ich war überall sehr sicher und war richtig aufgeregt auf das Finale.

Im Finale rutschte ich leider in der ersten offenen Kurve weg und musste von 0 anfangen. Im Wald lief alles wie nach Plan und jede Line klappte wie am Vormittag im Training. Dann hatte ich kurz vor Schluss nochmal einen kleinen Rutscher vor dem Drop, wo ich nur mit einem Bein auf der Pedale absprang, doch in der Luft wieder mit dem Fuß die Pedale fand.
Somit kam ein 54. Platz in 2:18 zustande. Womit ich nicht rechnete aber trotzdem unzufrieden war, da der erste Crash nicht hätte sein müssen!
Somit kann man mutmaßen, dass es Platz 20-30 ohne den Wegrutscher geworden wäre womit ich sehr zufrieden gewesen wäre da es mein erstes Rennen in der Men class war.
Aber unterm Strich zählt das Ergebnis.

 

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1.    Du warst vergangenes Wochenende für den Start bei den Deutschen Meisterschaften im Downhill gemeldet. Wie hast du dich auf dieses große Event vorbereitet ?

Genau, auf die letzte Minute bekam ich doch noch ein Startplatz durch den BDR (Bund Deutscher Radfahrer). Im Grunde konnte ich mich nicht großartig vorbereiten, da ich mit der Genessung meiner Zerrung in der Schulter beschäftigt war und so vor der deutschen Meisterschaft nach Willingen nur 1 Mal zum fahren kam.


2.    Wie war dein Gefühl bei Anreise ?

Ich war sehr motiviert und ging ganz entspannend zur DM. Bei Anreise stieg und stieg die Freude die Strecke richtig runter zu „ballern“.


3.    Dann kam für dich ja leider das frühe aus, du konntest nicht mal mehr an den Start gehen. Was war da passiert ?

 

 

So ist es, ein sehr frühes aus.  Am Freitag  ging ich wie gessagt mit einem super Gefühl ins Training und war top motiviert. Ich setze mich in den Lift und fuhr hoch. Als ich am start mein Shuh einclickte un dich losfuhr machte es auf einmal „knack“. Ich kam nicht mehr in den Click rein und fuhr die erste Sektion  uneingeklickt. Mein Meine Cleats hingen an meinen Pedalen mit der vorderen abgebrochen Sohle. Ich fuhr damit runter. Doch beim weiterfahren merkte ich immer mehr wie meine Schulter anfing zu schmerzen. An Sprüngen konnte ich nicht mal abspringen, da ich keine Kraft hatte. Und wenn ich dann mal abhob fühlte es sich, wie das erste Mal in der Luft an. Unten angekommen. Entschied ich mich erstmal aufzuhören. Mir tat die Schulter den ganzen Tag mehr weh. So wurde mich klar das ich die DM knicken konnte.

 

4.    Welche Schlüsse kannst du für dich aus diesem Wochenende ziehen?

- Das ich meine Schulter erstmal genese und es ganz ruhig angehen lassen, da ich letztes Jahr schon Probleme mit meiner Schulter hatte.

5.    Es geht jetzt fix für dich weiter. Die Bayerischen Mesiterschaften stehen an diesem Wochenende an. Wie bereitest du dich am besten auf das Event vor,wenn nur eine Woche dazwischen ist ?

- So war es geplant. Doch nach diesem Wochenende werde ich denke ich nicht an der Bayerischen Meisterschaft antreten können. Leider! Da ich ich mich sehr freute auf dieses Event.


Trainingseinheit in Norwegen

In diesem Jahr entschied ich mich, mal wieder eine kleine Trainingseinheit ausserhalb meiner üblichen Spots zu nehmen. Es ging für 14 Tage mal wieder in das Ski- und Bikegebiet Hafjell. Etwa 15 km von Lillehammer / Norwegen entfernt.
Mit dabei war Linus. Mit 17 Jahren unser jüngster Biker.

Bereits im Vorfeld hatte ich mir einige Ziele gesetzt.
Ich wollte sicherer und damit auch schneller werden. Bereits im vergangenen Jahr konnte ich mich überwinden, schwierige Wurzel- und Steinpassagen ohne Probleme zu meistern. Dieses Jahr wollte ich noch einen drauf setzen. Auf dem Plan standen nun verblockte und steile Trails.
Dank unserem Guide und Fahrtechniktrainer Thomas konnte ich alle meine Ziele erreichen. Das Grinsen im Gesicht sagt alles, wenn man von Mal zu Mal sicherer und schneller wird.

Aber auch Linus hatte seinen Spaß.
Nach anfänglichen Schwierigkeiten konnte er sich langsam an die Streckenverhältnisse gewöhnen und langsam Gas geben.
Eine kleine Unachtsamkeit, verbunden mit einem Sturz, bremste die Euphorie. Zum Glück ging nur etwas Material kaputt. Mal abgesehen, von ein paar kleinen Kratzern.

In den drei Bikefreien Tagen konnten wir uns etwas von den Strapazen erholen und die Bikes wieder flott machen. Bremsen neu befüllen und entlüften, Reifen erneuern, waschen, fetten und für die nächsten vier Biketage vorbereiten.
Wer immer noch nicht genug Action hatte, konnte sich an einem der zahlreichen Alternativprogrammen austoben.
Ich entschied mich für die Mountainraftigtour und, zusammen mit Linus, für das Wandern im Randane Nationalpark.

Mountainrafting war echt der Hammer. Hier war Teamarbeit gefragt. OK. Das Wasser war etwas kalt. Dennoch ließen wir es uns nicht nehmen, zusammen mit unserem Guide die Sicherheitsvorschriften mal auszuprobieren.
An einer seichten Stelle hielten wir an und sprangen in das glasklare und gefühlt eiskalte Bergwasser. An anderer, wilderer, Stelle stellten wir unser Boot so gegen die Welle, das wir gefühlt senkrecht in der Luft standen. 
Zum Schluß meinte unser Guide zu uns, ob wir nicht mal das Boot kentern lassen wollten. :-)
Gesagt, Getan lagen wir alle im Wasser - was für eine Gaudi :-)
Nachdem wir nun 14 km Flußabwärts zurück gelegt hatten, gings zurück, wo uns warme Kartoffelsuppe mit Tee erwartete.

Sagen wir so. ich würde es wieder machen ...

Die nächsten 4 Biketage standen im Zeichen der Festigung des Erlernten. Linienwahl und das Meistern von verblockten steinigen und wurzeligen Passagen stand auf dem Plan. Denn Übung macht den Meister!

Alles in Allem konnte ich da anknüpfen, wo ich im letzten Jahr aufgehört hatte. Ich bin super zufrieden. Bei uns ist alles heile geblieben.

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RENNBERICHT #5 iXS GDC ILMENAU

Vorab ein fettes DANKESCHÖN an den @cube store bayreuth für die schnell Beschaffung des Ersatzteils für meine Schaltung!

Freitag ging es nochmal auf die Arbeit und ich konnte somit auch erst am Freitagabend in Ilmenau anreisen.
Ich war zuvor noch nie in Ilmenau gewesen und ging somit mit voller Energie in das Rennwochenende. Freitagabend hieß es dann aufbauen, mich ein wenig umsehen, die Strecke angucken und schlafen gehen um Samstag fit zu sein.

Samstag früh ging es dann aufs Rad und gleich in der ersten Abfahrt holte ich mir leider auf der Hälfte der Strecke einen Platten ein, also schnell runter und Schlauch wechseln um die Strecke weiter zu trainieren und sie in den Kopf zu bekommen.
Anfänglich hatte ich Probleme mit der Strecke da ich an manchen Stellen die schnellen Linien nicht fand.

Nachmittags ging es dann zum Seeding Run. Der erste Teil der Strecke bis zur Fankurve lief sehr gut und ich kam flüssig durch - ohne grobe Patzer. Nach der Fankurve, in den Donauwellen, stürzte ich leider etwas heftiger, wodurch ich leider erstmal an den Streckenrand gehen musste um mich zu erholen. Nach kurzer Zeit war ich dann wieder soweit um den Seeding Run locker herunterzufahren um einfach kein DNF (Did not Finished) zu bekommen. Ich ärgerte mich sehr an dieser Stelle gecrasht zu sein, da dies im Training immer sehr gut lief. Ich konnte somit leider nur den letzten Platz erreichen und startete somit am Sonntag als erster in meiner Klasse.

Sonntag früh wachte ich auf und hatte Bewegungseinschränkungen in der Hand, mein Gesicht schmerzte und hatte relativ starke Kopfschmerzen und ein Stechen in der Brust, somit ging ich das Training sehr ruhig an und ohne mir selbst groß Druck zu machen. Ich fuhr einen Run komplett runter und musste mir dann notdürftig mit Panzertape eine Schiene basteln um mehr Stabilität im rechten Handgelenk zu bekommen, welches mir seit dem Sturz Probleme bereitete. Gesagt getan, ging es nochmal hoch um ein wenig Sektionen zu fahren wo ich noch Probleme und Potential sah um Zeit gut zu machen.
Ich konnte nach dem Training mit ruhigem Gewissen ins Finale gehen da ich jetzt gut mit der Strecke klar kam. Jetzt hieß es nur hoffen, dass ich keinen Fehler in meinem Run mache und das die Hand durchhält!

Finale: Der Final Run lief sehr nach Plan. Außer an einer Stelle wo ich nach einer Kurve einen kleinen leichten Steher hatte. Ich musste mit etwas mehr Rücksicht auf die Hand fahren und doch etwas mehr in meinen Körper horchen da ja noch ein letztes Rennen für 2015 auf dem Plan steht > Thale.
Ich konnte flüssig nach unten durchfahren und war sehr zufrieden mit dem Run.
Ich war wirklich happy und konnte somit auch noch etwas mehr als 10 Minuten im Hot Seat sitzen und mich mit dem Moderator Uwe Buchholz unterhalten.
Mit einer Zeit von 2:29:169 min reichte es am Ende nur für einen 70. Platz im Mittelfeld.

Ich danke jedem für dieses Wochenende, den Streckenbauern, den Veranstaltern und der Stadt Ilmenau für dieses tolle Event!
Aber ein großes Dankeschön geht an die Leute, die man sonst nicht großartig sieht wie an meinen Papa! Danke für die Betreuung auf den Rennen und das Aushalten meiner schlechten Laune wenn es mal nicht wie geplant lief.

Ein großes Dankeschön geht auch an meine Sponsoren ohne die so einiges nicht gehen würde! Danke an meinen HauptsponsorDropIn-Suspensionund allen anderen Sponsoren für die tolle Zusammenarbeit in 2015! Ich hoffe, dass wir uns in 2016 wiedersehen.

Giant Bicycles
DVO Suspension
ENVE CompositesForever
ARGI-Sport
OBG - Original Battle Gear
Physiotherapie Briola
Ortema GmbH
Zite Goggles
Bike-X-School
KINICREA
BrakeForceOne
Fotografie DieDreiBeiden.com
KINGTIDE
coreboardco.
MFS Zweiradtechnik
MXMOVE.DE
ATLANTIC
MotoXschmiede

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IXS DOWNHILL CUP THALE 2015

Samstag: Training lief recht gut, hatten zwar noch nicht die besten Linien gefunden aber ich saß erstmal auf dem Rad und konnte mir einen Überblick verschaffen wie das mit dem Fahrrad fahren überhaupt geht. Ich habe dann 4 Abfahrten runtergebracht mit denen ich nicht ganz so zufrieden war.
Im Seedingrun hatte ich einen recht großen Patzer gleich direkt am Start beim Antreten, wo ich beinahe das IXS Zelt samt Starthelfer umriss. Hat zum Glück aber nichtsan Zeit gekostet. Ich bin die Lines, so wie im Training zuvor, gefahren und hab etwas Druck gemacht.
Da ich nicht, wie zwei Wochen zuvor in Ilmenau, als erster im Final Lauf starten wollte, hab ich etwas Druck gemacht.
Alles lief nach Plan. Da ich nach dem letzten Tretstück in der Wurzelpassage einen Fahrer aufgefahren bin, der vor mir startete und mich bis ins Ziel nicht vorbeilassen wollte -.- naja shit happens. Somit wusste ich, dass Sonntag etwas gehen sollte! >>> 3:29:xx und Platz 54!

Sonntag: Bin erst etwas später ins Bett gekommen da ich noch einige Freunde im Partyzelt getroffen hab. Machte aber nichts. Ich war hochmotiviert alles zu geben.
Beim Frühstück ging ich nochmal mit meinem Traininspartner Lukas Melambiotis meine Linien durch und mir fiel auf, dass seine besser waren. Somit hieß es, fix anziehen und rauf aufs Rad! Ich wollte seinen Linien sehen und ausprobieren. Jede davon hat sehr gut geklappt und ich ging noch sicherer ins Finale.
Danke nochmal Lukas für die Tipps!
Finalrun: mein Finallauf in Thale war mein bester diese Saison. Alles lief so wie im Training mit Lukas abgefahren, bis auf einen kleinen Verbremser und einen kleinen Verschalter^^. Dennoch war ich extrem froh sauber durchgekommen zu sein und nicht wie letztes Jahr in Thale wie das Forstamt durch den Wald zu fahren.
Am Ende reichte es mit einer Zeit von 3:17:328 für Platz 44. Damit konnte ich mir im oberen Drittel einen Platz sichern.

Ich danke alles für diese tolle erste Rennsaison und freue mich auf viele weitere.
Danke meinem Ausbildung TRAINICO GmbH, für die extra Zeit zur Vorbereitung auf die Rennen.
Danke auch an alle Leute, die an der Strecke stehen und den Fahrern immer so richtig Einheizen!
Ein weiterer Dank gilt meinen Sponsoren ohne die diese ganze Saison nicht möglich gewesen wäre!
Ich hätte letztes Jahr im November niemals gedacht, dass ich so ein positives Feedback von allen Seiten bekomme!
Das Größte Dankeschön gilt meiner Familie die mich auf jedes Rennen begleiten oder der eine Teil sitzt zuhause und drückt die Daumen während Papa die Stellung hält.

 

Dankeschön für 2015!